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Mitte Mosnang – Parteileitung wird verjüngt

9. Februar 2026

Mitte Mosnang – Parteileitung wird verjüngt

Die sehr gut besuchte diesjährige HV der Mitte Mosnang stand im Zeichen der aktuellen Gemeinde-politik. Die Ergebnisse der kommunalen Abstimmungsvorlagen im Jahr 2025 haben in der Gemeinde Spuren hinterlassen. Das Vertrauen in die Gemeindepolitik sei leider noch nicht hergestellt, betonte Präsident Chläus Länzlinger in seinem Jahresbericht. Die Mitte Mosnang selber habe in den letzten Monaten ihre Stellungnahmen und Forderungen zu Baureglement und Zonenordnung, zur Schul- und Gemeindeordnung sowie für ein Parkplatzkonzept im Dorf Mosnang beim Gemeinderat deponiert. Im neuen Jahr ständen für die Mitte auf Gemeindeebene die Themen Budgetierung, Steuern und Gemeindefinanzen im Fokus.

Die langjährige und engagierte Aktuarin Gloria Lendi trat auf die diesjährige HV aus dem Vorstand zurück. Die Versammlung wählte mit Noelle Bürge und Rafael Hollenstein zwei neue und junge Mitglieder in die Parteileitung. Beide betonten bei ihrer Vorstellung den Willen und die Motivation über die Politik einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde zu leisten.

Verkehrsprobleme

Im zweiten Teil der Versammlung referierte Kantonsrat Adrian Gmür über die verschiedenen Baustellen und Verkehrsprobleme im Toggenburg. Von Utopie, über Stau bis zum Stillstand – unter diesen Titel stellte Gmür seine Ausführungen. Das geforderte Rickentunnel sei reine politische Schaumschlägerei und nicht realisierbar. Die Projektierungsarbeiten für die Sanierung der Letzibrücke und des Hangrutsches in Lütisburg seien endlich auf dem richtigen Stand. Es bestände die berechtigte Hoffnung, dass die umfassenden Sanierungen bis Ende 2027 abgeschlossen werden können. Die Verkehrsführung mit Lichtsignal bei der Lütisburger Brücke müsse aber auch nachher bestehen bleiben. Ebenso bestehe dringender Handlungsbedarf bei der Einfahrt in Lütisburg- Station.

Seine Forderung für den Bau einer neuen Autobahneinfahrt in Rickenbach Richtung St.Gallen sei auf viel Zustimmung in der Bevölkerung gestossen. Es gelte nun, die Regierung und das Tiefbauamt von der Machbarkeit zu überzeugen. Mit der Realisation des neuen Einlenkers könnten die Stauprobleme im Raum Wil / Unteres Toggenburg weitgehendst gelöst werden, so Gmür.

Nach wie vor warten in Bütschwil die Ottilienstrasse und die Landstrasse auf die Sanierung. Der negative Volksentscheid habe die Projekte gebremst. Es bestehe aber allseitig der Wille, dass die beiden Projekte nun doch realisiert werden. In welcher Form und mit welchen Mehrkosten ist zur Zeit noch nicht klar. Wenig abgewinnen konnten die Versammlungs- teilnehmer dem Hinweis von Gmür auf einen möglichen Ausbau der Langenrainstrasse als Kantonsstrasse. Sollte dies je einmal zum Thema werden, würde die Mitte Mosnang dieses Ansinnen aus Kosten-/Nutzengründen wie auch aus Sicht des Kulturlandschutzes bekämpfen. (pd)

Bildlegende:
v.l. n. r. : Noelle Bürge, Gloria Lendi, Chläus Länzlinger und Rafael Hollenstein

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